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Ausgewählter Beitrag
besonders anstrengen?

huhuuu und hallole in die Runde.
Wie findet ihr dieses gif? Im Moment gefällt mir diese Art Bilder sehr gut..... ist es Kitsch? Ist es schön? Ist es häßlich?
Keine Ahnung - es gefällt mir einfach.
Ich habe einen Tagesabrißkalender mit Worten des Dalai Lama.
Meistens gefällt mir das, was er gesagt (?) hat, einigem mag ich nicht so zustimmen und der Satz von heute...... den mag ich gar nicht.
"Wenn die Hoffnungslosigkeit uns zu über"mannen"(!) droht, müssen wir uns besonders anstrengen."
Ich habe in den vergangenen Jahren dazu geneigt, Sätze "großer" Männer, Frauen für mich zu übernehmen und sofort für gut zu halten.
Das ist nun nicht mehr so.
Bei vielem/manchem stellen sich mir die Haare zu Berge - und dieser Satz gehört dazu. 
Nun können wir - und sind wir auch, wie schön - unterschiedlicher Meinung sein, was die Genauigkeit unserer Sprache betrifft.
Ich finde es wichtig, WAS wir sagen.... und was wir uns damit herbeirufen und einprogrammieren.
Wenn mich die Hoffnungslosigkeit über-mannt, dann steckt darin für mich der "Mann".
Nun weiß ich natürlich nicht, ob der Satz ursprünglich auch so lautet oder nur durch die Übersetzung dieses Wort erhalten hat ...... aber egal:
er macht so hier in Deutschland auf diese Art die Runde und das gefällt mir nicht.
Über-mannen bedeutet - für mich - überwältigt werden, überrannt werden, niedergemacht werden von Männern, männlichen Anteilen, männlichem Wasauchimmer.
So will ich das nicht stehen lassen. Es ist wie ein Samenkorn, das irgendwann unbemerkt aufgeht und Frucht bringt. 
Also lieber: "Wenn die Hoffnungslosigkeit uns zu überwältigen droht, dann müssen wir uns besonders anstrengen"
auch nicht schön, oder?
Wenn die Hoffnungslosigkeit -warum auch immer - so groß ist, daß wir kein Licht mehr sehen, darunter liegen und kaum noch Luft kriegen, einen Riesenberg auf uns haben, den wir nicht wegschubsen können.......
dann sollen wir uns noch mehr anstrengen?
Wie denn das?
Hoffnungslosigkeit ist nicht eben nur ein bischen Traurigkeit, ein bischen Hilflosigkeit, ein bischen ich-mag-nicht-mehr .......
Hoffnungslosigkeit ist existenziell, sie geht ganz tief, nimmt die Kraft und Freude, raubt uns das Leben.
Und dann streng ich mich an und zappele und mache und kämpfe und verdoppele meine Anstrengungen..... und ich werde immer hoffnungsloser, weil es nicht klappt...... und dann fühl ich mich auch noch als Versager/in - das kann es doch nicht sein!
Was kann ich dann tun? 
Ich muß/darf mir Zeit geben. Ich muß/darf auf MICH achten, für MICH sorgen, auf MICH hören ........ und die Verantwortung dafür übernehmen:
MEINE Hoffnungslosigkeit und alles, was daraus kommt: MEINS!
Und dann (wie shaman-ca immer so gut sagt *DANKE für diesen grundlegenden befreienden!! Tip) dann verbünde ich mich mit dieser Hoffnungs-losigkeit.
Ich schiebe sie nicht weg, ich tue nicht so, als wär es nicht wahr, ich kämpfe nicht gegen sie
(wenn wir kämpfen, haben wir schon verloren, es vergeudet unsere Kraft. Kämpfen bedeutet Feinde - und wer braucht schon Feinde.
Meine Gefühle, wie z. B. die Hoffnungslosigkeit sind NICHT meine Feinde)
Ich mache sie zu einem Teil von mir,
ich sage JA dazu: Du bist jetzt da, ich habe keine Hoffnung, ich habe keine Freude, ich sehe kein Licht - JA es IST SO!
Es ist jetzt in diesem Moment ein Teil von mir, es gehört - jetzt - zu mir.
"Ja, ich nehm Dich an als Teil meines Lebens - jetzt in diesem Moment"...... und dann laß ich los!
Ich bewerte die Hoffnungslosigkeit nicht, sie ist nicht gut, sie ist nicht schlecht: sie IST.
Und wenn mir das bewußt wird, wenn ich sie für mich, für diesen Moment, akzeptiert und angenommen habe - DANN kann sie gehen und sie WIRD gehen.
Habt ihr das einmal ausprobiert?
Ich habe es ausprobiert mit so Vielem - allerdings nicht mit Hoffnungslosigkeit, die kenn ich nicht, aber es gibt genug Anderes.
Und es funktioniert.
Also dann doch lieber: Wenn die Hoffnungslosigkeit (oder was auch immer) uns zu überwältigen droht, dann nehm ich sie als Teil von mir zur Kenntnis, bewerte sie nicht als gut oder schlecht, ich bekämpfe sie nicht und ich hätschele sie nicht.
Ich sage Ja und dann laß ich sie gehen 
Mögt ihr das einmal ausprobieren?
Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Tag..... und denkt immer dran:
"alles MEINS" und DANN könnt ihr ändern und euer Leben selbst erschaffen - Dagmar
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Kommentare zu diesem Beitrag
Liebe Dagmar
Wie wunderschön Du das wieder erklärt hast.
Ja, Du hast damit mehr als recht.
Wenn ich dagegen ankämpfe, dann laß ich zu, daß diese Hoffnungslosigkeit vollkommen Besitz von meinen Gedanken ergreift.
Sie läßt mir keinen Raum mehr für mich und meine Intuition, sondern beherrscht alles was ich tue.
Das Loslassen gelingt mir nicht immer, aber immer mehr und das ist ein sehr befreiendes Gefühl.
Liebe Grüße und ich drück Dich Du wunderbare erdverbundene Frau
Eulchen :nett:
vom 19.05.2006, 08.24
danke schön, liebes Eulchen *freu* - Wir üben kräftig weiter das Loslassen, es ist so befreiend und einfach toll..... und jedes Mal wird es leichter.
Ganz liebe Grüßlis Dagmar
Moin moin liebe Dagmar - das hast wieder sehr schön geschrieben. Bin jetzt ein paar Minuten dagesessen und hab über deine Worte nachgedacht und in mich reingehört.
Es ist noch nicht lange her, da gab es bei mir auch das Gefühl der Hoffnungslosigkeit .. und was hab ich gekämpft. Es hat mich irre viel Energie gekostet. Irgendwann hab ich mir dann gesagt: es ist wie es ist. Damit hatte ich zwar nicht die Hoffnungslosigkeit gemeint, sondern den Umstand, der diese Hoffnungslosigkeit hervorgerufen hat, aber alleine die Tatsache, dass ich den Umstand so annehmen konnte - als ES IST SO, hat mich von der Hoffnunglosigkeit befreit und ich konnte loslassen. Für mich hatte es zwar kurzfristig auch den Charakter von "den Kampf aufgeben" - aber gut, es war im Grunde nicht mal mein Kampf, ich hatte ihn zu meinem Kampf gemacht inkl. dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, die irgendwann aufkam. Und dann bin ich aufgewacht.
Danke für deine tollen Worte, die mich immer wieder zum Nachdenken anregen :-))
Lieben Gruß, Bea
vom 19.05.2006, 06.47
moin moin liebe bayrische Frau...... wie kommst Du zu diesem nordischen Gruß??
Sind die Bayern etwa schon unterwandert von uns?????
Wie schön "dann bin ich aufgewacht" - jaaaa, genauso.
Es ist eine tolle Erfahrung, gelle?!! Und macht Spaß und gibt Kraft und Energie.
Das Leben ist einfach nur schön.
Liebe Grüßlis Dagmar
Ach lass Dich umarmen du wunderbare Freundin. Das hast Du wunderschön gesagt und ja, es stimmt. In dem Moment wo ich anfange gegen etwas zu kämpfen habe ich schon verloren, weile meine Kraft entschwindet.
Bis bald und nach England hab ich endlich wieder Zeit
*knutscha* und lass es Dir gut gehen! :za:
vom 18.05.2006, 23.40
ich umarm Dich auch, meine Wölfin.
Und unsere Kraft, die behalten wir schön bei uns selber..... ich übe und freu mich mit jedem Mal.... und es geht immer leichter......
Ich kann es kaum abwarten, bis wir uns endlich mal wieder "richtig" drücken können, Du Liebe.
Bis dahin drück ich Dich auf diese Art ganz feste - Dagmar
Hmm, ich habe mir eine \"Nachrichtensperre\" verordnet, weil mich die täglichen Meldungen zu \"übermannen\" drohen, oder wie Du sagst: zu überwältigen. Mache ich das nun Deiner Meinung nach richtig oder schenke ich meiner Befindlichkeit dadurch zu viel Aufmerksamkeit? Ich möchte eigentlich nur verhindern, daß aus meinem Frust wirklich sowas wie Hoffnungslosigkeit wird! Irgendwie habe ich heute wohl einen \"philosophischen Tag\" erwischt.
Liebe Grüße von Hannelore
vom 18.05.2006, 19.57
Jeder Augenblick, in dem du
nicht urteilst,
ist ein Augenblick der Freiheit.
Autor mir unbekannt

der Weg des Adlers in die Freiheit

Klanggebet -
wunderschöne Lieder
und Texte

wollpoldis seite
"Es gibt einen Platz, den du füllen darfst,
den niemand sonst füllen kann,
und es gibt etwas für dich zu tun,
was niemand sonst tun kann."
nach Platon

Eigen-Liebe
Eigen-Verantwortung
Eigen-Macht
Du bist Schöpfer deines eigenen Lebens.
Laß gehen und nimm an.
Sorge für DICH.
Hab keine Angst:
du bist behütet -
es kann dir nichts geschehen.

Ich liebe dich und laß dich gehen,
doch einmal - horch:
auf wieder sehen!
Schöpferkarten
Was du rufst, das kommt.
Also rufe Glück + Leichtigkeit in dein Leben.

Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt,
sondern wer sich selbst dafür hält (Seneca)
-------------------
Captcha Abfrage
| Sianna |
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Liebe Dagmar,
habe Dein Lebenszeichen gerade entdeckt und mich riiiiesig darüber gefreut. Ich grüße Dich mit dem Segen der Göttin, Sianna |
| 28.7.2010-1:21 |
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| uma |
Hoi Dagmar schön dich wieder mal zu lesen!
schick dir ganz liebe grüsse aus der schweiz! uma |
| 13.2.2009-18:15 |
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| Wanderer |
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*klopf*
*klopf* *Schoggihinleg* |
| 20.9.2008-22:53 |
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| Harald |
Huhu Dagmar, ich brauch auch ein Lebenszeichen und sende hiermit eins :)
Harald |
| 24.4.2008-17:55 |
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| Wanderer |
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Hey Dagmar!
Haaaallloooo! Hast Du Deinen Blog vergessen? Ich wart auf neue Beiträge... *lebenszeichenbrauch* Wandy |
| 17.4.2008-19:34 |
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schön dich wieder mal zu lesen!
uma

Übermannen????
Stimmt, in diesem Wort steckt dieser alte, kämpferisch-sture Mann, der für uns Frauen so wenig in diese neue Zeit passt.
Aber was steckt in "überwältigen"??
Gewalt?????
Anscheinend ist es so, dass "Mann" und "Gewalt" das Gleiche ausdrücken, eine gemeinsame Wurzel im Sinn des Wortes haben.
Würde man überwältigen aber mal versuchsweise mit "e" schreiben, sieht die Sache schon anders aus.
"Überweltigen", das mag orthographisch vielleicht absolut falsch sein, gibt diesem Wort aber, trotz der gleichen Bedeutung einen ganz anderen Sinn.
"Überweltigen": Man findet sich in dieser "Welt" nicht mehr zurecht, sie erschlägt und erdrückt einen.
Man kann seine Welt nur noch als bedrohlich empfinden.
So würde mir die Schreibweise dieses Worts viel besser gefallen, schade, dass ich nicht in der Komission für die neue Rechtschreibung sitze. Das würde ich durchdrücken.
Einen schönen Sonntag liebes Erdweibchen:
Wetterhexe
vom 21.05.2006, 09.01
was für eine interessante Idee, liebe wetterhexe:
"über-welt-igen" - boooh klasse.
Das muß ich mir mal merken.
Liebe Grüßlis Dagmar