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Schutz

Was ist denn nun Schutz?
Schutz kann mich vor einer Gefahr bewahren. Wenn ich eine viel befahrene Straße überquere, dann schaue ich, ob kein Auto kommt.
Das bewahrt mich dann eher vorm Überfahren-Werden, als wenn ich einfach drauflos renne.
Aber gehen werde ich irgendwann, wenn ich auf die andere Seite will. Ich kann auch in meinen Schutz gehüllt jahrelang am Rand stehenbleiben.... das geht auch - aber über die Straße rüber komme ich dann nie.
Vor fast dreißig Jahren habe ich meinen Sohn vor heißen Herdplatten geschützt, z.B. und vor der steilen Treppe war ein Gitter, damit er nicht hinunterfällt, solange er noch nicht richtig laufen konnte.
Zum Glück gab es damals noch nicht den Hygienewahn, der heute rumschleicht und er durfte fröhlich im Dreck spielen, Dreck in den Mund stecken, Schnee essen, mit Tieren spielen und klinisch sauber war und ist meine Wohnung niemals.
Mit Hygiene schütze ich mein Kind vielleicht vor bestimmten Bakterien und Viren...... aber fürs Leben habe ich ihm damit gerade den Schutz weggenommen, den es dringend braucht.
Das Immunsystem kommt nicht in Kontakt mit Krankheits-Erregern und kann sich nicht darauf einstellen, kann keine Antikörper entwickeln.
Und dadurch reagiert es dann irgendwann übermäßig mit Allergien z.B.
Das heißt, der übertriebene Hygiene-Wahn, "klinisch sauber + rein", der teilweise herrscht, ist kein Schutz, sondern bewirkt im Gegenteil eine größere Anfälligkeit für "schwerere" Erkrankungen.
Schutz kommt oft - meistens? - aus Angst oder aus Vor-Sicht. Das hat einen Sinn.
Ich gehe nicht im Urwald zwischen Löwen spazieren, wenn ich mich nicht auskenne mit diesen Tieren. Das ist mein Schutz. Ich möchte nicht angegriffen werden.
Ich esse keinen Fliegenpilz - denn ich möche nicht vergiftet werden.
In diesen Fällen ist mein Schutz: nicht in das Löwenrevier zu gehen und keinen giftigen Pilz zu essen.
Das heißt aber nicht, daß ich Löwen oder Fliegenpilze verachte, verabscheue, für Böse halte....
oder daß ich gar denke: die wollen mir was. 
Sie tun einfach, was ihre Art ist und fertig. Und meine Art ist damit eben nicht kompatibel. 
Das Bedürfnis nach Schutz ist ein Urbedürfnis, denke ich, es hat seinen sinnvollen Sinn.
Nun ist heute - warum auch immer - ein "übertriebenes" Sicherheits-Bedürfnis dazugekommen.
Das rechte Maß ist irgendwie irgendwo verloren gegangen.
Es wird suggeriert - weil es sich finanziell lohnt - daß wir uns gegen alles schützen können....... wenn wir uns versichern.
Das geht nicht. Kein Lebewesen kann sich vor allem schützen. Das ist auch nicht not-wendig und nicht sinn-voll, behaupte ich 
Was ist das denn nun für ein Bedürfnis?
Warum will ich mich immer sicher fühlen?
Warum fühle ich mich nur dann sicher, wenn ich alles abge-sichert habe, vorge-sorgt habe?
Und warum gibt das dann doch keine Sicherheit?
Oder anders: wie sieht denn nun wirkliche Sicherheit, wirklicher Schutz aus?
Liebe Grüßlis -
Dagmar
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Also rufe Glück + Leichtigkeit in dein Leben.

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| Sianna |
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habe Dein Lebenszeichen gerade entdeckt und mich riiiiesig darüber gefreut. Ich grüße Dich mit dem Segen der Göttin, Sianna |
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| uma |
Hoi Dagmar schön dich wieder mal zu lesen!
schick dir ganz liebe grüsse aus der schweiz! uma |
| 13.2.2009-18:15 |
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| Wanderer |
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*klopf*
*klopf* *Schoggihinleg* |
| 20.9.2008-22:53 |
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| Harald |
Huhu Dagmar, ich brauch auch ein Lebenszeichen und sende hiermit eins :)
Harald |
| 24.4.2008-17:55 |
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| Wanderer |
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Hey Dagmar!
Haaaallloooo! Hast Du Deinen Blog vergessen? Ich wart auf neue Beiträge... *lebenszeichenbrauch* Wandy |
| 17.4.2008-19:34 |
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schön dich wieder mal zu lesen!
uma
